GRÄFE GMBH & Co. KG Treppen + Handlauf Manufaktur
24.09.2026



Die Epicon - unser digitaler Mitarbeiter

...wie Holz mit 5 Achsen, 18 kW und jeder Menge GRÄFE-DNA zu Handwerkskunst wird...
 
Heute wird es bei uns einmal richtig technisch.
In unseren bisherigen Blogbeiträgen habt Ihr schon so viele schöne Treppen, Geländer und Handläufe gesehen. Viele dieser Bauteile haben allerdings eine gemeinsame Vorgeschichte, die man dem fertigen Produkt später gar nicht mehr ansieht. Bevor aus einem massiven Stück Holz ein exakt passendes Treppenbauteil, ein geschwungener Handlauf oder eine komplexe Sonderkonstruktion wird, hat unser digitaler Mitarbeiter schon einen wichtigen Teil der Arbeit erledigt. Deshalb wird es Zeit, Euch diesen Mitarbeiter einmal etwas näher vorzustellen. Unsere EPICON 7235 von HolzHer.
 
Und wie es bei unseren Treppen, Handläufen und Geländern mit den individuellen Kundenwünschen ist, so ist es auch bei unserer Maschine. Wir haben uns damals nicht einfach eine Maschine von der Stange hingestellt und gesagt: „Das wird schon passen.“ Wir haben eine Basismaschine genommen und sie konsequent an unsere Anforderungen angepasst, um möglichst effektiv, präzise und komfortabel mit ihr arbeiten zu können. Aber dazu später mehr.


Die Vision wird geboren – Kunde der ersten Stunde
Unsere EPICON 7235 von HolzHer ist eine Portalmaschine und gleichzeitig eine der ersten Maschinen dieser Generation. Damit waren wir einmal mehr Kunden der ersten Stunde.
Und das war tatsächlich eine ziemlich spannende Geschichte. Denn als wir uns damals mit der EPICON beschäftigt haben, gab es die fertige Maschine noch nicht als das Produkt, das man einfach aus einem Prospekt auswählen konnte. Wir durften stattdessen in der Entwicklungsabteilung von HolzHer den Prototyp während der Testphase erleben.

Wir hatten natürlich auch andere Maschinen und Konzepte im Blick. Aber schon während dieser ersten Eindrücke war für uns ziemlich schnell klar, dass diese Maschine sehr gut zu unserer Art zu arbeiten passen könnte.
Die Entscheidung war damit auch ein Stück weit eine Vertrauenssache. Wir haben uns gemeinsam mit HolzHer auf eine Entwicklung eingelassen, ohne die fertige Maschine vorher bei uns in der Halle stehen zu sehen.
Dass wir diesen Schritt gegangen sind, lag vor allem daran, dass wir sehr früh erkannt haben, welches Potenzial in diesem Konzept steckt. Und rückblickend können wir sagen: Es war die richtige Entscheidung.
Die EPICON 7235 mit Trittmattenschutz - rechtsseitig freistehend arbeitend   Bildquelle: GRÄFE
Die EPICON 7235 mit Trittmattenschutz - rechtsseitig freistehend arbeitend   Bildquelle: GRÄFE

Was ist eigentlich eine Portalmaschine?
Vereinfacht gesagt fährt bei unserer EPICON ein großes Portal über den Bearbeitungstisch. Dieses Portal ist sowohl vorne als auch hinten auf Schienen geführt und wird über Zahnstangen angetrieben.
Diese Bauweise sorgt für eine äußerst stabile und verwindungssteife Führung des Bearbeitungsaggregates. Und genau diese Stabilität ist für unsere Arbeit entscheidend.
 
Denn bei uns geht es nicht darum, jeden Tag dasselbe kleine Bauteil in großer Stückzahl zu produzieren. Wir bearbeiten mehrere Meter lange Treppenbauteile, massive Handläufe, große Platten und teilweise sehr komplexe dreidimensional geformte Sonderbauteile. Im Zentrum der Maschine arbeitet eine robuste 18-kW-Spindel mit bis zu 24.000 Umdrehungen pro Minute. Durch die 5-Achs-Technik kann sich das Fräsaggregat dabei nicht nur in X, Y und Z bewegen, sondern das Werkzeug zusätzlich schwenken. Damit kann der Fräser praktisch frei im Raum an das Werkstück herangeführt werden. Und genau das ist es, was bei vielen unserer Sonderbauteile den entscheidenden Unterschied macht.
 
5,4 Meter für unsere Unikate
Auch die Dimensionen der Maschine waren für uns ein ganz entscheidender Punkt. Unsere EPICON bietet eine Bearbeitungslänge von rund 5,4 Metern und eine Breite von 1,7 Metern. Die Bearbeitungshöhe beträgt bis zu 450 Millimeter, abhängig von der jeweiligen Aufspannung und den verwendeten Saugern. Damit können wir Bauteile bearbeiten, für die eine klassische kleinere CNC-Maschine schnell an ihre Grenzen kommen würde.
 
Gerade im Treppenbau ist das wichtig. Ein Treppenholm, eine lange Wange oder ein außergewöhnlich dimensionierter Handlauf lassen sich eben nicht einfach auf eine kleine Maschine legen. Auch breite Platten oder dreidimensional stark verformte Sonderbauteile können wir auf unserer EPICON bearbeiten. Für uns als Treppen- und Handlaufmanufaktur war diese Kombination aus Größe, Stabilität und 5-Achs-Technik deshalb von Anfang an besonders interessant.
 
Beleuchtete Hauptspindel mit Cam, Bohraggregat mit Cam, 24er Tellerwechsler und Sägeplatz   Bildquelle: GRÄFE
Beleuchtete Hauptspindel mit Cam, Bohraggregat mit Cam, 24er Tellerwechsler und Sägeplatz   Bildquelle: GRÄFE
24 Werkzeuge – und ein großes Sägeblatt
Damit die Maschine für unterschiedliche Bearbeitungen nicht ständig von Hand umgerüstet werden muss, verfügt unsere EPICON über einen 24-fachen Tellerwechsler. Mit diesen 24 Werkzeugplätzen kommen wir im täglichen Betrieb gut zurecht. Wobei man als Handwerker natürlich auch hier schnell zu der Erkenntnis kommt: Ein paar Plätze mehr könnten manchmal nicht schaden. Gerade bei unseren Unikaten kommen doch erstaunlich viele unterschiedliche Werkzeuge zusammen. Neben dem Werkzeugwechsler besitzt die Maschine noch einen separaten Werkzeugplatz für unser großes 345-Millimeter-Sägeblatt. Dieses nimmt naturgemäß etwas mehr Platz in Anspruch und passt deshalb nicht in den normalen Tellerwechsler.
 
Und genau dieses Sägeblatt ist für uns ein richtig schönes Beispiel dafür, warum die EPICON für uns mehr ist als eine reine Fräsmaschine. Denn mit ihr können wir nicht nur fräsen, sondern auch sägen und bohren. Aus einer CNC-Fräsmaschine wird damit ein echtes CNC-Bearbeitungszentrum. Und das Ganze auf fünf Achsen.
 
Wenn aus einer CNC ein kleines Fertigungszentrum wird
Apropos Bohren. Zusätzlich zur Hauptspindel besitzt unsere EPICON ein separates Bohraggregat. Dieses verfügt über 15 Vertikalspindeln und sechs Horizontalspindeln sowie eine zusätzliche Nutsäge, die in X-Richtung arbeitet. Was zunächst vielleicht nach ziemlich viel Technik klingt, hat für uns einen ganz praktischen Hintergrund. Gerade bei unseren hochintegrierten Möbeltreppen kommen wir teilweise aus dem klassischen Treppenbau heraus und bewegen uns in Richtung Möbel- und Korpusfertigung. Wenn eine Treppe gleichzeitig Möbel, Stauraum oder andere integrierte Funktionen aufnehmen soll, müssen viele Bohrungen, Nuten und Verbindungen präzise vorbereitet werden. Und genau dafür ist dieses zusätzliche Aggregat ausgesprochen hilfreich. So haben wir mit unserer EPICON nicht nur die Möglichkeit, klassische Treppenbauteile zu bearbeiten, sondern können auch komplexe, integrierte Sonderlösungen direkt in unserem eigenen Fertigungsprozess umsetzen.
 
Die Herausforderung – Unikate brauchen eine besondere Aufspannung
Eine CNC-Maschine kann allerdings noch so präzise sein – wenn das Werkstück nicht sicher und exakt positioniert werden kann, hilft die beste Technik nichts. Und genau hier hat sich gegenüber unserer Vorgängermaschine einiges verändert. Denn unsere Bauteile sind eben keine Serienprodukte.
 
Wenn wir zehn Handläufe herstellen, können es zehn unterschiedliche Handläufe sein. Wenn wir eine Treppe fertigen, ist sie auf das jeweilige Gebäude, die Architektur und die Situation vor Ort abgestimmt. Die Aufspannung muss deshalb genauso flexibel sein wie unsere Konstruktionen. Unsere Konsolenträger auf dem Maschinentisch lassen sich heute praktisch im Handumdrehen verschieben. Dabei hilft uns ein grüner Deckenlaser, der die Positionen für die jeweilige Aufspannstrategie vorgibt. Die Maschine weiß aus den hinterlegten Daten, wo Konsolen und Sauger benötigt werden. Der Laser zeigt uns diese Positionen direkt auf dem Tisch. Die Konsolen verfügen über integrierte Vakuumventile. Die Sauger werden an den vorgesehenen Positionen einfach aufgeklipst und angeschlossen. Damit können wir unsere Werkstücke so halten, dass nicht nur die Oberseite, sondern je nach Bearbeitung auch die Seitenflächen frei zugänglich sind. Das Bauteil wird dabei gewissermaßen schwebend gehalten.

Konsolentisch und Saugerpositionierung virtuell in der Software und live auf dem Tisch     Bildquelle: GRÄFE
Konsolentisch und Saugerpositionierung virtuell in der Software und live auf dem Tisch     Bildquelle: GRÄFE

 

Vom Laser zum fertigen Bauteil
Und jetzt wird es besonders interessant. Sind Konsolen und Sauger positioniert, wird die entsprechende Bauteilkontur aufgerufen. Das Rohteil wird auf den Tisch gelegt und anhand der vom Laser angezeigten Kontur exakt positioniert. Damit ist das Bauteil dort, wo es laut digitaler Planung sein soll. Und dann kann es losgehen. Die Maschine übernimmt die zuvor programmierte Bearbeitung und beginnt damit, aus dem Rohteil die gewünschte Geometrie herauszuarbeiten. Wie dieser Ablauf in der Praxis aussieht, könnt Ihr in unserem begleitenden Video sehr schön beobachten. Ich finde gerade diese Verbindung aus digitaler Planung und realer handwerklicher Fertigung immer wieder faszinierend. Auf dem Bildschirm existiert zunächst nur eine Geometrie. Dann wird aus dieser Geometrie ein Werkzeugweg. Und schließlich steht plötzlich ein reales Bauteil aus Holz vor uns. Genau an diesem Punkt treffen Digitalisierung und Handwerk unmittelbar aufeinander. 
 
Unsere EPICON musste sich an unsere Halle anpassen
Eine der ersten Herausforderungen war die Positionierung der Maschine in unserer Werkhalle. Die Vorderseite musste frei bleiben, weil sich dort unser Halleneingang befindet und gleichzeitig der Staplerverkehr stattfindet. Wir konnten also nicht einfach den kompletten Maschinenaufbau so übernehmen, wie er ursprünglich vorgesehen war. Deshalb wurde der Steuerschrank an die Rückwand verlegt. Auch das Kühlaggregat der Spindel wurde seitlich angebaut. Damit konnten wir die Maschine möglichst weit an die linke Wand positionieren und gleichzeitig den notwendigen Verkehrsweg auf der Vorderseite freihalten.
Die rechte Seite erhielt zusätzlich Trittmatten, die den Bereich klar abgrenzen und verhindern, dass während einer laufenden Bearbeitung jemand versehentlich in die Schutzzone tritt. Aber auch hier haben wir nicht einfach nur eine Absperrung hingestellt. Wir wollten, dass man schon von weitem erkennen kann, was gerade passiert. Deshalb zeigt uns eine zusätzliche LED-Leiste den Betriebszustand des Bereiches. Grün bedeutet: Hier kann man sich bewegen. Rot bedeutet: Die Maschine arbeitet auch hier. Eine kleine Sache – aber im täglichen Betrieb ausgesprochen hilfreich.
 
Vom Laser zum fertigen Bauteil
Und jetzt wird es besonders interessant. Sind Konsolen und Sauger positioniert, wird die entsprechende Bauteilkontur aufgerufen. Das Rohteil wird auf den Tisch gelegt und anhand der vom Laser angezeigten Kontur exakt positioniert. Damit ist das Bauteil dort, wo es laut digitaler Planung sein soll. Und dann kann es losgehen. Die Maschine übernimmt die zuvor programmierte Bearbeitung und beginnt damit, aus dem Rohteil die gewünschte Geometrie herauszuarbeiten.
Wie dieser Ablauf in der Praxis aussieht, könnt Ihr in unserem begleitenden Video sehr schön beobachten. Ich finde gerade diese Verbindung aus digitaler Planung und realer handwerklicher Fertigung immer wieder faszinierend. Auf dem Bildschirm existiert zunächst nur eine Geometrie. Dann wird aus dieser Geometrie ein Werkzeugweg. Und schließlich steht plötzlich ein reales Bauteil aus Holz vor uns. Genau an diesem Punkt treffen Digitalisierung und Handwerk unmittelbar aufeinander. 
Grüner Deckenlaser als rationelle Positionierhilfe für die Aufspannung und das Bauteil       Bildquelle: GRÄFE
Grüner Deckenlaser als rationelle Positionierhilfe für die Aufspannung und das Bauteil       Bildquelle: GRÄFE

Immer den Überblick behalten
Auch am Bedienpult wollten wir die Bearbeitung jederzeit beobachten können. Deshalb haben wir unsere EPICON mit einer zusätzlichen Kameralösung ausgestattet. Eine Kamera blickt auf das Fräsaggregat, eine weitere auf das Bohraggregat. Die Bilder werden am Bedienplatz auf einem Doppeldisplay dargestellt. Da es während einer Bearbeitung unter der Spänehaube naturgemäß ziemlich dunkel werden kann, verfügen die Kameras über Infrarot und schalten automatisch entsprechend um. So können wir auch bei geschlossener Maschine sehen, was im Inneren passiert. Damit die Sicht nicht durch Staub und Späne beeinträchtigt wird, besitzt das System zusätzlich eine Blasvorrichtung, die die Kameralinse regelmäßig sauber hält.

Und natürlich haben wir auch hier irgendwann festgestellt, dass man den Bearbeitungsprozess noch etwas besser beobachten könnte. Deshalb haben wir am Fräsaggregat inzwischen zusätzlich einen LED-Ring nachgerüstet. Damit wir die Hauptspindel während der Bearbeitung noch besser im Blick haben. Man könnte sagen: Wir wollten einfach wissen, was unser digitaler Mitarbeiter gerade macht.

Wenn ein Problem zur eigenen Lösung führt
Natürlich merkt man bei einer neuen Maschine oft erst im tatsächlichen Betrieb, wo noch Optimierungspotenzial steckt. Bei uns waren es beispielsweise die Reststücke des Massivholzes, die während der Bearbeitung entstanden. Diese konnten teilweise auf das im Tisch integrierte Förderband gelangen und dort dazu führen, dass es sich verklemmte. Also musste eine Lösung her. Und wie so oft haben wir nicht lange nach einem fertigen Zubehör gesucht. Wir hatten von der Maschine Umzäunungselemente übrig, die wir für unsere konkrete Aufstellung nicht benötigten. Daraus haben wir eigene Gitterrahmen gebaut und diese als Grobspanfilter eingesetzt. Damit konnten wir verhindern, dass größere Holzreste in den Bereich des Förderbandes gelangen.

Für mich ist das ein schönes Beispiel dafür, wie wir an solche Dinge herangehen. Wir sehen ein Problem. Wir überlegen, warum es entsteht. Und dann bauen wir eine Lösung, die zu unserem tatsächlichen Arbeitsablauf passt. Und natürlich muss es auch noch gut aussehen. Funktionalität ist uns wichtig - aber wir sind eben auch Handwerker und deshalb soll eine Lösung bei uns durchaus auch ordentlich aussehen.
Durch unsere besondere Aufstellung war der rechte Maschinenbereich vor dem Werkzeugwechsler optisch etwas offen und für unseren Geschmack nicht wirklich fertig. Also haben wir auch dort selbst Hand angelegt. Wir haben einen ergänzenden Gehäuserahmen mit Sichtfenster gebaut. Damit ist dieser Bereich nicht nur funktional sauber gelöst, sondern passt auch optisch wesentlich besser zum Gesamtbild der Maschine. Vielleicht ist das für jemanden, der einfach nur eine CNC-Maschine betrachtet, ein nebensächliches Detail. Für uns ist es das nicht. Denn genau diese Denkweise begleitet uns bei allem, was wir tun. Wir wollen nicht einfach eine Lösung, die irgendwie funktioniert. Wir wollen eine Lösung, die durchdacht ist, praktisch funktioniert und am Ende ordentlich gemacht ist.

Angenehmer Nebeneffekt – Digitalisierung schafft neue Möglichkeiten
Wenn ich heute auf unsere EPICON schaue, sehe ich deshalb nicht einfach eine große CNC-Maschine. Ich sehe ein Werkzeug, das wir gemeinsam mit unserem Team zu einem Teil unserer eigenen Fertigungsphilosophie gemacht haben. Die Basis dafür kommt von HolzHer. Aber vieles von dem, was unsere EPICON heute ausmacht, ist aus unseren eigenen Anforderungen heraus entstanden. Und genau darin liegt für mich der große Vorteil. Die Digitalisierung ersetzt unser Handwerk nicht. Sie erweitert unsere Möglichkeiten.
 
Die Maschine kann eine hochkomplexe Geometrie mit einer Präzision herstellen, die manuell so nicht wirtschaftlich umsetzen könnte. Aber damit ist die Arbeit noch lange nicht beendet. Unser Team macht aus Präzision Handwerk. Aus einem gefrästen Rohteil wird noch keine fertige Treppe. Erst unsere Mitarbeiter machen daraus das Produkt, das Ihr am Ende bei uns seht. Sie schleifen, passen an, verleimen, montieren, veredeln und kontrollieren. Sie sehen Dinge, die eine Maschine nicht sieht. Sie treffen Entscheidungen, wenn ein Unikat in der Realität einmal anders reagiert als in der digitalen Planung. Und genau deshalb ist unsere EPICON für mich kein Ersatz für unsere Mitarbeiter. Sie ist ein Teil unseres Teams. Oder besser gesagt: Sie ist unser digitaler Mitarbeiter. Die Maschine liefert digitale Präzision. Unser Team liefert Erfahrung, Gefühl und handwerkliches Können. Erst aus dieser Kombination entsteht das, was wir unter echter Manufaktur verstehen.

Freistehende EPICON mit Arbeitsbereichsanzeige, Werkzeugwechslerabdeckung und Cameras    Bildquelle: GRÄFE
Freistehende EPICON mit Arbeitsbereichsanzeige, Werkzeugwechslerabdeckung und Cameras    Bildquelle: GRÄFE

Fazit
Unsere EPICON 7235 ist für mich deshalb viel mehr als ein Bearbeitungszentrum. Sie ist ein wichtiger Bestandteil unserer täglichen Arbeit und ermöglicht uns, Ideen umzusetzen, die mit einer konventionellen Fertigung teilweise nur sehr schwer oder überhaupt nicht realisierbar wären. Aber genauso wichtig wie die Maschine selbst ist das, was wir daraus gemacht haben.

Wir haben sie an unsere Halle angepasst. Wir haben die Aufspannung auf unsere Unikate abgestimmt. Wir haben Kameras eingebaut. Wir haben eine LED-Signalisierung ergänzt. Wir haben Herausforderungen gelöst, bevor sie zu dauerhaften Problemen wurden. Und so haben wir aus einem übrig gebliebenen Zaunelement eben einen Grobspanfilter gebaut.
Genau das ist unsere Art zu arbeiten. Nichts von der Stange. Individuell. Durchdacht. Praktisch. Das gilt für unsere Treppen. Für unsere Handläufe. Für unsere Geländer. Und offensichtlich auch für unsere Maschinen.

Zum Abschluss
Wenn ich heute vor unserer EPICON 7235 stehe, bin ich deshalb tatsächlich ein bisschen stolz. Nicht nur auf die Maschine. Sondern vor allem auf das, was unser Team daraus gemacht hat. Und auf jeden einzelnen Mitarbeiter, der mit seinem Wissen, seiner Erfahrung und seiner ganz persönlichen Einstellung zu unserer Arbeit dazu beiträgt, dass aus digitalen Daten final echte Handwerksarbeit entsteht. Denn am Ende ist es nicht die Maschine allein. Es ist das Zusammenspiel aus Mensch, Maschine sowie Erfahrung und Leidenschaft für das Handwerk. Und genau deshalb gehört unsere EPICON heute ganz selbstverständlich zu unserem Team.

Unser digitaler Mitarbeiter. EPICON 7235 von HolzHer.   Und ja – ein bisschen stolz darf man darauf schon sein.

Vielen Dank, dass du meinen Beitrag gelesen hast. Lass uns gern kennenlernen. Ich unterstütze dich gern bei deinem eigenen Treppen-, Geländer- oder Handlaufprojekt mit den vielfältigsten Möglichkeiten unserer eigenen Fertigung in Holz, Glas und Stahl.

ein Bericht aus dem Projektblog von Danny Gräfe - weitere Infos: www.graefe.eu

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